Pflegeleichte Holzterrassen: Welche Holzdielen eignen sich?

Witterungseinflüsse setzen konventionellen Holzdielen schnell zu. Eine Alternative bieten moderne Holzverbundwerkstoffe.

Terrasse vorher, nachher mit Holzdielen verkleidet.
Aus alt wird wieder schön: Eine neue Terrasse statt verwitterter Holzdielen wertet den Außenbereich im Nu auf. Foto: djd/megawood

Holz strahlt Wärme aus und schafft schon immer einen ganz eigenen Charme im Außenbereich. Allerdings setzen Witterungseinflüsse dem natürlichen Material schnell zu. Doch es gibt eine Alternative. Holz ist seit jeher ein geschätztes Material, dass vor allem auch im Außenbereich gerne eingesetzt wird. Besonders weil die warme Ausstrahlung des Naturmaterials einen ganz eigenen Charme schafft. Doch Witterungseinflüsse setzen den konventionellen Holzdielen zwangsläufig zu.

Ohne eine regelmäßige und zeitaufwendige Pflege verwittern sie allzu schnell. Wenn Wind und Wetter bereits unübersehbare Spuren hinterlassen haben, führt an einem aufwendigen und vor allem kostspieligen Komplettaustausch des Terrassenbelags oft kein Weg vorbei. Eine langlebigere Alternative können hier moderne Holzverbundwerkstoffe sein.

Hohe Widerstandsfähigkeit dank moderner Verbundmaterialien

Die modernen Verbundmaterialien vereinen die natürliche Optik mit hoher Widerstandsfähigkeit. Das in Sachsen-Anhalt ansässige Unternehmen Megawood beispielsweise fertigt Terrassendielen auf ganz spezielle Art an. Hier werden Holzfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit recycelten Rotorblättern von Windkraftanlagen verarbeitet.

Holzterrasse vor einem Haus.
Die Dielen sind frei von gefährlichen Splittern, feuchtigkeitsresistent und rutschfest – Eigenschaften, die sie sowohl für Terrassen als auch für Poolumrandungen, Sichtschutzelemente oder Fassadenverkleidungen geeignet machen. Foto: djd/megawood

Dafür werden Holzfasern zerkleinert und im trockenen Zustand mit recyceltem Kunststoff, Bindemittel und Farbe vermischt. Der eingesetzte Kunststoff (Polymeren) fungiert als Klebstoff, der die Naturfasern zusammenhält. Das Resultat dieses Verfahrens ist ein polymergebundener Holzwerkstoff, der German Compact Composite (GCC), der aus bis zu 75 Prozent Holzfasern besteht. Er ist härter und schwerer als Hartholz und speichert Wärme besser als Holz, heizt sich dabei aber deutlich weniger auf als Naturstein, Beton oder Keramik.

Die Vorteile des Holzwerkstoffs

Zusätzlich überzeugt dieser Holzwerkstoff durch eine hohe Widerstandsfähigkeit, eine außerordentliche Materialgesundheit und die vielfältigen Möglichkeiten für die Terrassenmodernisierung. Die Dielen bieten den Vorteil, frei von gefährlichen Splittern, feuchtigkeitsresistent und rutschfest zu sein. So sind sie nicht nur für Terrassen geeignet, sondern können auch für Poolumrandungen, Sichtschutzelemente oder Fassadenverkleidungen genutzt werden.

Mit der erfolgreichen Modernisierung und dem neuen Belag wirkt die Terrasse wieder einladend – ganz ohne mühsame Holzpflege. Verschmutzungen, die durch Nutzung der Terrasse entstehen, Wasserflecken, Pollen und Staub bleiben meist oberflächlich und lassen sich in der Regel mit warmem Wasser und einem Schrubber leicht entfernen.

Holzterrasse vorher - nachher.
Holz ist seit jeher ein geschätztes Material für den Terrassenbau. Allerdings ist es auch pflegeintensiv und verwittert allzu schnell. Dies eine gute Gelegenheit, um mit modernen Holzverbundwerkstoffen auf eine deutlich langlebigere Alternative umzusteigen. Foto: djd/megawood

Zusätzliche Reinigungsmittel sind selten nötig. Eine Grundreinigung der Terrassen am besten zwei Mal im Jahr durchführen. Um den Wasserabfluss zu fördern und Ablagerungen zu minimieren, sollte bereits bei der Verlegung der Terrasse auf ein Gefälle von zwei Prozent in Laufrichtung der Dielen geachtet werden.

Nachhaltige Materialnutzung

Ein weiterer Aspekt nachhaltiger Materialnutzung ist die Möglichkeit, Holzverbundwerkstoffe in einem geschlossenen Kreislauf erneut zu verwenden. Statt sie am Ende ihrer Lebensdauer zu entsorgen, können sie aufbereitet und in neuen Produkten weiterverarbeitet werden. Wer sich für eine Terrasse von Megawood interessiert, kann seine eigenen Ideen vorab mit dem hauseigenen 3D-Planer visualisieren lassen. So gibt es keine Überraschungen.

Kontakt: Novo-Tech Trading GmbH & Co. KG, Siemensstraße 31, 06449 Aschersleben, Tel.: 03473/22503-0, info@megawood.com, www.megawood.com