„Wir sind die Outdoor-Hotellerie!“

BVCD-Vorstoß

Warum ist zukünftig der Begriff „Outdoor-Hotellerie“ relevant? Kaum hat sich Camping wieder im Mindset der Gäste etabliert, wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Frank Schaal, Geschäftsführer des BVD hat dazu eine klare Meinung: „Der Begriff Outdoor-Hotellerie beschreibt eine aufstrebende und sich stark professionalisierende Sparte innerhalb der Tourismusbranche, die sich auf Übernachtungsmöglichkeiten in der Natur oder naturnahen Umgebungen konzentriert.“ Im Gegensatz zur klassischen Hotellerie, die primär auf geschlossene Gebäude und Zimmer setzt, stehe bei der Outdoor-Hotellerie das Erlebnis im Freien und die Verbundenheit mit der Umgebung im Mittelpunkt. „Es ist eine Weiterentwicklung des traditionellen Campings, die jedoch deutlich mehr Komfort, Service und teilweise auch Luxus bietet“, so Schaal

Die Professionalisierung des Campingmarktes spiegelt für in die Entwicklung wider, dass Campingplätze immer mehr zu voll ausgestatteten Ferienanlagen werden. Es ermöglicht so, Menschen anzusprechen, die bisher nicht die Zielgruppe des klassischen Campings waren (z.B. durch das Glamping-Segment). Durch die hochwertigeren Unterkünfte und Dienstleistungen können höhere Preise erzielt und damit die Rentabilität gesteigert werden. Besonders beim der Abgrenzung und dem Marketing helfe der Begriff, das breite und vielfältige Angebot zu kategorisieren und zu kommunizieren. Outdoor-Hotellerie signalisiere eine höhere Qualitäts- und Serviceerwartung als „Campingplatz“. Außerdem ziehe er Investitionen an, da Outdoor-Hotellerie ein attraktives Segment für professionelle Betreiber und Finanzinvestoren darstellte.

Zusammenfassend ist für ihn die Outdoor-Hotellerie ein Hybridmodell, dass das Beste aus zwei Welten vereint: die Naturverbundenheit des Campings und den Komfort sowie Serviceanspruch der Hotellerie. Es ist ein wachsender Markt, der den Wunsch vieler Reisender nach authentischen und gleichzeitig komfortablen Naturerlebnissen bedient.